Grundposition

Vorwort

Im Frühjahr 2009 trat das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen auch in Deutschland in Kraft. Die rheinland-pfälzische Landesregierung beschloss ein Jahr später einen Aktionsplan zur Umsetzung dieser Konvention. Seither ist ein Diskussionsprozess über die Konkretisierung dieser Regelungen und ihrer bildungspolitischen Konsequenzen entstanden.

Vor diesem Hintergrund hat sich im Juni 2011 der rheinland-pfälzische Verein „PRO Förderschule e.V.“ gegründet. „PRO Förderschule e.V.“ will sich konstruktiv in die Bildungspolitik einbringen, die Diskussion um wichtige und bislang vernachlässigte Themen erweitern, insbesondere die vielen ungeklärten Fragen und Konsequenzen thematisieren sowie sich insgesamt für eine Verbesserung der schulischen Rahmenbedingungen einsetzen.

Zu den bislang ausgeblendeten Aspekten zählt die berechtigte Sorge vieler betroffener Eltern hinsichtlich eines zügigen Abbaus bewährter Förder- und Schuleinrichtungen für Kinder mit Behinderungen. Darüber hinaus wird befürchtet, dass die sogenannten Schwerpunktschulen nicht angemessen mit personellen, räumlichen und sächlichen Ressourcen ausgestattet werden.

Von der UN-Konvention wird gelegentlich nicht weniger als eine Transformation des Bildungssystems abgeleitet. Unabhängig davon, ob diese Ableitung zulässig ist, ist die Frage nach einer neuen Gesamtkonzeption, nach der Bereitstellung erforderlicher Ressourcen, insbesondere Haushaltsmittel des Landes, sowie nach personeller Ausstattung unbeantwortet.

„PRO Förderschule e.V.“ hat zu den genannten und weiteren Aspekten eine Grundpositionen erarbeitet.

Die Grundpositionen zum Download sowie unseren Info-Flyer finden Sie hier.